Gemeinde Fensterbach

Diese Seite ist für den Internet Explorer ab Version 9 optimiert

Sie verwenden leider einen älteren Internet Explorer. Um Ihnen das komplette Benutzererlebnis zu bieten, ist es notwendig, dass Sie Ihren Browser aktualisieren. Alternativ installieren Sie bitte Google Frame. Ein Internet Explorer Update ist dann nicht erforderlich.

Keine Angst! Sollten Sie unserer Empfehlung nicht folgen, können Sie diese Seite trotzdem anzeigen. Beachten Sie aber bitte, dass die Inhalte nicht optimal dargestellt werden.

Ihr Webmaster

Fensterbach

Die Gemeinde Fensterbach besteht aus mehreren Orts- und Gemeindeteilen. Die Gesamteinwohnerzahl im November 2015 betrug 2.542 Personen.

Ort / Gemeindeteil Einwohner
Fensterbach/ Dürnsricht
825
Fensterbach/ Freihöls
146
Fensterbach/ Högling
489
Fensterbach/ Jeding
82
Fensterbach/ Knölling
271
Fensterbach/ Wohlfest
46
Fensterbach/ Wolfring
627
Fensterbach/ Wolfringmühle
56

 

 

Dürnsricht

Dürnsricht war einst eine Rodungssiedlung und wurde urkundlich im 13. Jahrhundert das erste Mal erwähnt. Damals wurde der Ort als "Duringersreute"  bezeichnet. Im Ort gibt es zwei Kirchen. Die St. Ulrich Kirche wurde im gotischen Stiel im 13. Jahrhundert erbaut. Zwischen 1959 und 1961 wurde die St. Albertus Magnus Kirche errichtet, um der wachsenden Kirchengemeinde gerecht zu werden. Zu dieser Zeit wurde auch die Volksschule errichtet. Diese Gebäude runden den Westausgang des Dorfes ab. Die im Jahr 2004 erbaute Mehrzweckhalle dient nicht nur dem Sportunterricht der Schule, sondern steht auch den Vereinen für die zahlreichen sportlichen oder musikalischen Veranstaltungen zur Verfügung.

Im wachsenden Industriegebiet Dürnsricht sind mehrere Fachbetriebe angesiedelt. So reichen die Branchen bereits von Holz- und Stahlbau bis hin zu Spedition und Zimmerei. Die günstige Lage zur Autobahn A6 und A93, welche in wenigen Minuten zu erreichen sind, bietet ideale Vorraussetzungen für Industrie- und Gewerbeansiedlungen.

 

Freihöls

 

 

Högling / Jeding

 

Durch den Fensterbach, der mit seinen ruhigen und geraden Lauf die Landschaft von Norden nach Süden durchzieht, wird die sich lang hinziehende Ortschaft Högling in zwei Teile geteilt: den alten Ortskern im Osten und eine in den 70ern entstandene Siedlung im Westen. Högling wurde das erste Mal im Jahre 1133 urkundlich erwähnt und schon im Mittelalter verlief durch Högling die Fernstraße von Amberg nach Böhmen und auch der eingerichtete Postverkehr im Jahre 1615 von Köln nach Prag führte über Högling-Jeding.
Vor dem Zusammenschluss mit der Gemeinde Fensterbach am 01.01.1972 war Högling eine eigenständige Gemeinde, der die Ortschaft Jeding und 5 Weiler (Baumerhof, Hüttenhof, Ödfriedlhof, Weiherhaus a. Fensterbach und Ziegelhütte) angehörten. 1973 wurde die Höglinger Schule, aufgrund des Beitritts zum Schulverband Dürnsricht-Schmidgaden, aufgelöst und zum Kindergarten der Gemeinde Fensterbach umgebaut. In Högling und Jeding herrscht auch heute noch ein sehr aktives Vereins- und Gemeinschaftsleben, was durch die zahlreichen Feste zum Ausdruck kommt.

 

Knölling

 

 

Wohlfest

 

 

Wolfring / Wolfringmühle

Der Ortsname Wolfring ist in Deutschland einmalig. Auf jeden Fall lässt die Endung „ing“ erkennen, dass es sich hier um urbayerisches Siedlungsgebiet handelt. Der zugrunde liegende Personenname „Wolf“ weist auf den Grundherrn hin. 1119 wird Wolfring urkundlich erwähnt. Im Stiftungsbrief des Klosters Michelfeld finden sich Wignand, Udelschalch und Wirnt von Wolferingen.
Die Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten von Wolfring sind das Schloss und die Kirche St. Michael. Als „Burg“  wird das Schloss 1205 als Wittelsbacher Besitz urkundlich erwähnt. Besitzer ist zurzeit Carl Graf zu Eltz mit seiner Familie. In alten Aufzeichnungen wird Wolfring 1326 eine Pfarrei genannt. Die im gotischen Stil 1501 erbaute Kirche St. Michael, die ursprünglich den 14 Nothelfern geweiht war, wurde 1763 umgebaut und barockisiert.
In Wolfring sind viele Handwerksbetriebe angesiedelt. Mit dem Bau des Jugendheimes und der Ortskernsanierung wurde ein schöner Dorfplatz geschaffen und durch die Ausweisung vieler Baugebiete ist Wolfring enorm gewachsen. Viele Veranstaltungen der Vereine bereichern das kulturelle Angebot. Durch das Zusammenwirken von Gemeinde und dem örtlichen Gartenbauverein wurde Wolfring beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – Unser Dorf soll schöner werden“ 1970 schönstes Dorf im Landkreis. 1971 bekam man Gold  von Land und Bund. 2008 wurde man erneut Landkreissieger und 2009 bekam man Bronze auf  Bezirksebene.
Das Aushängeschild des nahe gelegenen Ortes Wolfringmühle ist das Urlaubs- und  Tagungshotel  Wolfringmühle, Besitzer Familie Auerbach. Dies wurde schon mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

 

     

 

 Die Texte stammen auszugsweise aus dem Buch "Fensterbach und seine Orte" vom Geiger-Verlag, Horb am Neckar. Dieses Buch können Sie in unserem Rathaus erwerben. Es beschreibt in 120 Seiten ausführlich die Entstehung der einzelnen Ortschaften und das überlieferte Gemeindeleben.